22 Aug 2010

stARTmuseum10: wie Museen Social Media nutzen können

Bereits einen Tag vor der stARTconference laden die Organisatoren in Kooperation mit der projekt2508 Kultur- und Tourismusmarketing GmbH zur Pre-Konferenz stARTmuseum10 ein. Die Veranstaltung, die von dem Social Media-Experten Gerd Leonhard eröffnet wird, richtet sich vor allem an Museumsbetriebe und beschäftigt sich mit dem Potenzial von Social Media in diesem Bereich.

Duisburg, 23.08.2010

Erst vor wenigen Tagen hat die Managementberatung A.T. Kearney in einer Studie den österreichischen Kultureinrichtungen eine bis 2020 wenig verheißungsvolle Zukunft prophezeit. Steigende Kosten und sinkende Zuschüsse sind ein Szenario, das aber wohl für viele Länder realistisch ist. Der Museumsbereich sieht sich darüber hinaus mit einer Entwicklung konfrontiert, die Peter Weibel, seit 1999 Leiter des Zentrums für Kunst und Medientechnologie in Karlsruhe, in einem Artikel als „kulturelle Revolution“ bezeichnet, die die Besucher aus ihrer passiven Rolle als Betrachter entlässt. Im Internet kommt diese Revolution durch das Social Web zum Ausdruck. Eine von der American Association of Museums veröffentlichte Studie sieht das Museum der Zukunft als Zentrum verschiedener Communitys. Social Media spielt dabei eine wichtige Rolle, einerseits als Kanal für PR- und Marketingaktivitäten, andererseits als Ausdruck eines Kulturwandels, der unser heutiges Bild eines Museums verändern wird.

Media Futurist Gerd Leonhard blickt in die „soziale“ Zukunft

„Online zu sein, wird zur Regel werden, offline die Ausnahme“ prophezeit Gerd Leonhard, der als Keynote-Sprecher der Pre-Konferenz einen Blick in die Social Media-Zukunft wagt und die wichtigsten Trends und Entwicklungen aufzeigt. Wie die Museen diese für sich nutzen können, welche Ziele sich damit erreichen lassen und welcher Strategien es dafür bedarf, darum geht es im Vortrag von Christian Henner-Fehr, Mitorganisator der stARTconference. Es reiche nicht, so der Wiener Kulturmanager, auf Twitter und Facebook präsent zu sein und die eigenen Veranstaltungen zu bewerben. „Wer das Social Web als reinen Werbekanal missversteht, wird keinen Erfolg haben“, ist Henner-Fehr überzeugt, der in Duisburg nicht nur auf die Besonderheiten von Social Marketing eingehen wird, sondern auch zeigt, wie Social Media-Strategien konzipiert und umgesetzt werden. Schon heute gibt es eine Vielzahl von Beispielen, die zeigen, welches Potenzial Social Media gepaart mit kreativen und innovativen Ideen besitzt. Der Social Media-Experte Frank Tentler wird in seinem Vortrag Bestpractice-Beispiele aus dem In- und Ausland präsentieren und die jeweiligen Erfolgskriterien herausarbeiten. Die Pre-Konferenz stARTmuseum10 richtet sich an Agenturen, Marketing-, PR-, Kommunikations- und Social Media-Verantwortliche in Museen und museumsnahen Organisationen und Unternehmen.

Über stARTmuseum10

Die Pre-Konferenz stARTmuseum10 findet am 8. September 2010 von 13 bis 18 Uhr statt und ist ein Kooperationsprojekt von stARTconference e.V. und der projekt2508 Kultur- und Tourismusmarketing GmbH. Hinter der stARTconference stehen mit Christian Henner-Fehr, Christian Holst, Karin Janner und Frank Tentler vier Experten, die seit der Jahrtausendwende an der Schnittstelle von Kultur und Web 2.0 arbeiten. Sie bieten Kunst- und Kultureinrichtungen bedarfs- und situationsgerechte Konzepte und Handlungspläne in den Bereichen Social Media, Mediaproduktion und Projektmanagement an.

Tickets und weitere Informationen unter www.startmuseum.org

Pressekontakt:

Karin Janner

T: +49 (0)30 29 77 80 61
E: KarinJanner@startconference.org
I: www.startconference.org

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